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SUMMARY:Nicaragua  Von einem Projekt sozialer Transformation zu einer brutalen Diktatur
DESCRIPTION:Nicaragua \nVon einem Projekt sozialer Transformation zu einer brutalen Diktatur\n(Termin verschoben auf den 4. April 19.00 Uhr)\nIm April 2018 kam es in ganz Nicaragua zu einem spontanen Aufstand gegen die Regierung in dessen Verlauf 378 Menschen getötet und tausende schwer verletzt wurden. Seitdem unterbinden Sicherheitskräfte jegliche Form des Protests. Aus politischen Motiven werden seitdem viele Personen wegen des angeblichen Verdachts der Geldwäsche, des Terrorismus, des Landesverrats oder der organisierten Kriminalität festgenommen und werden gefoltert. Ein Grossteil von ihnen wurde kürzlich des Landes verbannt und die Nationalität entzogen.\nIm November 2021 „gewann“ Daniel Ortega erneut die Präsidentschaftswahl. International wurde die Wahl nicht anerkannt. Im Vorfeld der Wahl hatte Ortega Dutzende führender Oppositioneller, darunter sieben aussichtsreiche Präsidentschaftskandidat_innen einsperren lassen. Mehr als 3600 politische und soziale Organisationen wurden verboten. Die politische Opposition und viele zivilgesellschaftliche Gruppen sind emigriert, aber auch ganz normale Menschen verlassen das Land in Scharen. Es herrscht eine Stimmung der Angst und absoluten Kontrolle.\nIn dieser Veranstaltung wollen wir uns fragen, welche Meilensteine zu dieser Entwicklung geführt haben, welche Lehren könnten zukünftige sozialtransformatorische Bewegungen daraus ziehen? Wie könnte es in Nicaragua weitergehen?\nDer Referent ist nach 35jähriger Tätigkeit für entwicklungspolitische Organisationen in Nicaragua Anfang 2022 nach Deutschland zurückgekehrt und lebt seitdem im Ruhrgebiet.\nBahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108; 44894 Bochum\nDienstag 4. April  19.00, Raum 6\n(verschoben wegen Streik im öff.Verkehr)\n
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