Die nicaraguanische Fotojournalistin Abigaíl Hernández prangert entschieden das Drama an, das Nicaragua unter der Diktatur von Daniel Ortega und Rosario Murillo erlebt.
Aus ihrem Exil in Costa Rica berichtet sie, wie der unabhängige Journalismus trotz Unterdrückung, Bespitzelung und der Ermordung von mehr als 500 Demonstranten seit 2018 Widerstand leistet.
Hernández, die ihrer Identität und ihrer Bürgerrechte beraubt wurde, gehört zu den 287 im Exil lebenden Journalisten, die weiterhin über alternative Plattformen, Kunst und Theater berichten.
In diesem Interview vom Global Media Forum spricht sie über die humanitäre Krise, die Kontrolle des Regimes über Bildungs- und religiöse Einrichtungen und die Komplizenschaft von Unternehmern, Richtern und Militärs.
Sie betont die Widerstandsfähigkeit von Journalistinnen und sendet eine klare Botschaft: Die Presse gibt nicht auf. Ein bewegendes und dringendes Zeugnis, das die Kosten der Wahrheitsfindung in einem der am stärksten zum Schweigen gebrachten Länder Lateinamerikas offenbart.
El precio de informar: voces silenciadas en Nicaragua | ¡Aquí estoy!
Interview mit Abigail Hérnandez – in dem sie die fürchterlichen Umstände der zivilen Nichtexistenz (gelöschte Uni-Diplome, kein Pass mehr, keine standesamtlichen Eintragungen mehr, usw.) schildert.