.
Menü Schließen

Erfolgreiches Vernetzungstreffen der Nicaragua-Solidarität stattgefunden!

Das Vernetzungstreffen der Nicaragua Solidarität am 14. und 15. November 2025 wurde gemeinschaftlich organisiert vom CLAC Zentrum Lateinamerika/ Centro Latinoamericano Colonia der Universität Köln, dem Städtepartnerschaftsverein Köln-Corinto und dem Informationsbüro Nicaragua. Es nahmen zwischen 120 Personen (Freitag) und 70 Personen am Samstag bei den Arbeitsgruppen zur Nicaragua Solidarität teil. Besonders erfreulich war, dass bei diesem Treffen auch eine große Anzahl von Nicaraguanerinnen und Nicaraguanern, die in Deutschland leben, teilgenommen haben. Beteiligt haben sich Vertreterinnen der Aktionsgruppen und Städtepartnerschaften aus Freiburg, Solingen, Münster, Hamburg, Köln, Bielefeld, Wuppertal, Bonn, Aachen, Braunschweig, Hannover, Mannheim, Erlangen, Krefeld, Nürnberg, Darmstadt. außerdem 4 Personen aus der holländischen Solidarität.
 
Am Freitag den 14.11.2025 waren 3 junge Wissenschaftler:Innen eingeladen worden, um Kurzvorträge zu folgenden Themen als Input an zu bieten, die anschließend kurz durch Fragen aus dem Publikum ergänzt werden konnten. 
 
Linus Laufermann-Baumann, Doktorand an der Universität Graz,  Fakultät neuere Geschichte: Die Nicaragua-Solidarität und die Friedensbewegung in den 1980er Jahren
Linus erläutert in seinem Vortrag die Annäherung zwischen der Friedensbewegung im Deutschland der 80iger Jahre mit den Solidaritätsbewegungen zu den bewaffneten Kämpfen um Befreiung von den Diktaturen in Mittelamerika. Tatsächlich gelang hier eine positive Allianz. Auch in Nicaragua gab es Strukturen zur Friedensförderung, wie CONIPAZ, die die Forderungen der europäischen Friedensbewegung z.T. aufnahmen.
 
Ein junger nicaraguanischer Doktorand von der Freien Universität Berlin hielt einen Vortrag mit dem Titel: Jugend nach der Revolution: Symbolische Auseinandersetzungen und öffentliche Kampagnen im Nicaragua des 21. Jahrhunderts. In seinem Vortrag wurde dargestellt wie die sandinistische Partei in den 2000ern in Stadtteilen Managuas über ihre personellen Leader und mit Kampagnen, z.B. zur Erlangung von Stipendien für ein Universitätsstudium Teile der Jugend auf ihre Seite ziehen konnte. Es wurde auch deutlich gemacht, dass das aktuelle Ortega -Murillo Regime sich auch heute noch zu einem guten Teil auf die Gefolgschaft, die in den Jugendorganisationen mit populistischen Aktionen aufgebaut wurde, stützen kann. Die Feldforschungen dieses Doktoranden konnten ab 2020 wegen der Pandemie und der zunehmenden Repression nur noch virtuell fortgesetzt werden.
 
Alexia Ugalde, Doktorantin der Leibnitz Universität Hannover: Auf der Suche nach Autonomie. Entwicklungswege des nicaraguanischen Feminismus (1979–1998). In ihrem Vortrag stellte Alexia Ugalde sehr eindrücklich dar, wie die Frauen im Zuge der Sandinistischen Revolution die Chance bekamen, sich zu organisieren und erstmals gehört zu werden. Schnell wurden die Notwendigkeiten der Bekämpfung häuslicher Gewalt deutlich. Da unter den Tätern auch Männer aus den Reihen der sandinistischen Organisationen waren, geriet die Frauenbewegung schnell in Konflikte zu den Linien der Partei. Nach der Abwahl der FSLN bildeten sich vielfältige autonome feministische Frauenorganisationen, die sich auch mit Feministinnen anderer lateinamerikanischer Länder austauschten und verbündeten. Über die Jahrzehnte bis 2018 entwickelte sich eine autonome nicaraguanische Feminismus-Bewegung, die schon sehr früh die diktatorialen Tendenzen der Ortega Regierung kritisierte und deshalb die Repression schon vor 2018 durch das Verbot z.B. des MAM (Movimiento Autonomo de Mujeres) zu spüren bekam.
 
Dr. Ernesto Medina, Ex Direktor der Universität UNAN in Leon und der UAM in Managua hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Universitäten für die Demokratie. Er stellte die Kämpfe der Studentenschaft um eine Autonomie der Universitäten seit den 40iger Jahren bis heute dar. Dabei betonte er, dass zwar formell eine Autonomie erreicht wurde, dass aber oft die Universitäten als Schlachtfelder für politische Auseinandersetzungen genutzt wurden, da sich die Studentenschaft traditionell gut mobilisieren ließ. Entscheidende Defizite waren auch in den Jahren der sandinistischen Revolution die fehlenden Finanzmittel und die Unklarheit über die Rolle der Universitäten für Entwicklung und Innovation. Heute wurden über 16 freie Universitäten vom Ortega-Murillo Regime konfisziert, mit dem Ziel sie als Unruheherd in der Diktatur präventiv auszuschalten. Bei der Fragerunde nach dem Vortrag meldeten sich mehrere nicaraguanische Ex-Studenten der UAM und der UNAN Leon, die für den offenen und kollaborativen Führungsstil ihres Uni-Direktors Medina sehr viel Wertschätzung zum Ausdruck brachten.
 
In dem anschließenden Interview von Barbara Lucas mit Dora Maria Tellez und Ana Margarita Vigil „Nicaragua: Menschenrechte verteidigen, Frauenrechte erkämpfen“ wurden deren Lebensgeschichte und ihre Erfahrungen z.B im Fall von Dora Maria Tellez im Befreiungskampf der 70iger und als Gesundheitsministerin in den 80igern  beleuchtet. Ana Margarita Vigil hatte ebenso wie Dora Maria den Aufbau der Partei MRS begleitet, die sich Anfang der 90iger von der FSLN abgespalten hatte. Die MRS und die beiden Protagonistinnen des Interviews waren im Zuge des Aufstandes von 2018 zunehmend verfolgt und im Vorfeld der Wahlen von 2021 verhaftet worden. Für mehr als 600 Tage waren sie wie viele andere politische Gefangene in Isolationshaft. In ihren Beiträgen unterstrichen sie beide die Wichtigkeit des politischen Drucks von Seiten der internationalen Zivilgesellschaft und der Diplomatie, die entscheidend zur Freilassung der Gruppe von 222 politischen Gefangen im Jahr 2022 beigetragen hatten, mit der auch sie beide in die USA ausreisen konnten. Sie belegten mit weiteren aktuellen Beispielen die Wichtigkeit und den Erfolg dieser Form  der politischen Einflussnahme von Aktiven der Soli-Gruppen und der internationalen Staatengemeinschaft. Als einen weiteren entscheidenden Faktor, um eine Schwächung der Diktatur zu erreichen, nannten sie im Interview die ökonomische Schwächung des Diktaturregimes durch die Aufkündigung von Freihandelsverträgen über die Menschenrechtsklauseln dieser Verträge (AdA Acuerdo de Asociacion mit EU und DR CAFTA Freihandelsvertrag der USA mit Zentralamerika und der Karibik). Das gesamte Interview wurde per Video aufgezeichnet und wird in Kürze auf dem youtube-Kanal ders Infobüros Nicaragua und auf dem Kanal von Dora Maria Tellez erscheinen. Bei Interesse senden wir euch den LINK. Hier der LINK zu einem Interview mit Dora Maria Tellez das bei npla erschienen ist.

Am Samstag gab es nach dem Plenum der 65 Aktivistinnen aus 15 Städten/ z.T StäPa-Vereinen und Aktionsgruppen sowie den 15 Nicaraguaner:Innen, 4 Aktivist:Innen aus Holland und unter Teilnahme der Gäste Ernesto Medina, Dora Maria Tellez und Ana Margarita Vigil mit Vorstellungsrunde fünf AGs.

AG 1 Stärkung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft – Austausch unter Aktionsgruppen

AG 2 Bestandsaufnahme der nicaraguanischen Zivilgesellschaft im Exil in Spanien, Costa Rica, Deutschland, Niederlande und International – Suche nach Synergien und Aktionen

AG 3: Asyl in Deutschland

AG 4: Feministische Solidarität in und außerhalb Nicaraguas

AG 5: Stärkung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft – Austausch zwischen Städtepartnerschaften

Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum

AG 1: Stärkung der nicaraguanischen Zivilgesellschaft – Austausch zwischen Städtepartnerschaften
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass über die StäPa s noch vielfältige Kontakte zu den Partnergruppierungen innerhalb Nicaraguas bestehen, über die z.T auch noch offizielle Weise (BMZ Projekte, Spenden über NGOs mit Agente extranjero oder via Kommune in Deutschland etc) oder auch über verdeckte Weise noch Projekte gefördert werden können. Als Wichtig wurde angesehen, die Kontakte zu den Personen in Nicaragua zur Aufrechterhaltung der Resilienz telefonisch und durch Besuche weiter zu pflegen.
Ein Dilemma ist, dass bei Gruppen, die noch offizielle Projekte abwickeln, die Möglichkeiten noch politisch die Menschenrechtsverletzungen zu denunzieren, oder sich zu positionieren, eingeschränkt werden müssen, um die Partner in Nicaragua nicht zu gefährden. Eine Möglichkeit dies zu umgehen, wäre es politische Stellungnahmen zusammen mit anderen Vereinen oder Gruppen zu machen, die nicht diese Einschränkung haben. Eine weitere Schlussfolgerung war auch, die Vernetzungen mit anderen StäPas und Gruppen in der eigenen Umgebung/ Region zu verstärken, öfter mit einander zu kommunizieren und sich aus zu tauschen. Dies auch um sich gegenseitig zu motivieren und gemeinsam neue Wege zu suchen. Der Vorschlag wurde gemacht, dass jede Gruppe ihren Aktivitäten auch im Newsletter der INFOBÜROS ankündigt und darüber berichtet. Oft wird viel mehr gemacht, als man lokal wahrnimmt. Wenn wir dies sichtbarer machen können wir uns gegenseitig auch mehr motivieren weiter zu machen.
Auch wir müssen unsere Resilienz stärken !!

AG 2 : Bestandsaufnahme der nicaraguanischen Zivilgesellschaft im Exil in Spanien, Costa Rica, Deutschland, Niederlande und International – Suche nach Synergien und Aktionen
Die in der Gruppe kollektiv erarbeiteten Plakate zu den Strukturen der in den vier Ländern des Exils organisierten Nicaraguaner:Innen wurden ausgestellt. Es lässt sich feststellen, dass es v.a. in Costa Rica viele Gruppen und z.T. offiziell konstituierte NGOS als Folge von ehemaligen Nica Organisationen gibt. Zu einigen pflegt das Infobüro kontinuierlich Kontakt und unterstützt mit Spenden. Auch in Spanien gibt es Netzwerke wie Nicaragua Libre und lokale Gruppen von Mujeres autoconvocadas. Eine Folgeorganisation des Colectivo de Mujeres Matagalpa bietet per ZOOM workshops zur Resilienz EMOCIONARTE an. In Deutschland hat sich vor 2 Jahren die Gruppe NICARAGUA IM EXIL gegründet, die immer im Mai zum nicaraguanischen Muttertag und im Dezember Veranstaltungen organisiert.
Schlussfolgerungen: Es ist wichtig die Verbindungen zwischen all diesen Strukturen im Exil untereinander und auch mit den Gruppen der deutschen Solidarität weiter zu verbessern.
Einige Kontakte konnten schon innerhalb der AG hergestellt werden. Bei Interesse kann das Infobüro helfen mit den Gruppierungen in den verschiedenen Ländern in Kontakt zu kommen.
Ein wichtiges internationales Netzwerk ist die OLLA COMUN. Diese Gruppe sammelt Spenden, um die politischen Gefangenen indirekt zu unterstützen. Zweimal im Jahr werden ZOOM Treffen mit hohen Sicherheitsmaßnahmen organisiert, die über die aktuelle Situation der Gefangenen Informationen liefern.
Es ist sehr wichtig hierfür SpenderInnen anzuwerben!!!!!
Über das Infobüro können Kontakte hergestellt werden.
Wir appellieren an die einzelnen Gruppen, den VORSCHLAG

  • lokale Europaabgeordnete zu einer Patenschaft mit politischen Gefangenen bewegen
    selbständig aufzunehmen!!
    Hier die Konkreten VORSCHLÄGE:
  1. Vorschlag: Die Soli Gruppen werden aufgefordert, einEn EU Abgeordneten in ihrer Region zur Patenschaft für einEn politischen GefangenEn zu gewinnen. Sollte dies gelingen können sie sich via INFOBÜRO an SOS Nicaragua Europa wenden, um Inputs für diese Kampagne zu erhalten. Ana Margarita kann hier mit ihren Kontakten auch unterstützen.
  2. Vorschlag: Zum Problem der abgelaufenen Pässe / De Fakto De- Nationalisierung
    Uwe Müller wird sich bei der HUMANISTISCHEN UNION (Rechtsanwälte mit Know How zu Nationalitätsfragen) erkundigen, welche Optionen es gibt eine zeitweilige weitere Anerkennung der abgelaufenen Pässe zu erwirken und an welche Instanz man sich hierbei wenden sollte.
  3. Vorschlag: Wie das BAMF über die repressive Situation in Nicaragua informieren? Hierzu soll die ERKLÄRUNG der Teilnehmenden der Tagung des Runden Tischen Zentralamerika (RTZA) vom 31.Oktober aufgenommen werden, in der die Menschenrechtsverletzungen in ganz Zentralamerika angeklagt werden.
  • Die Erklärung wird auf der web des RTZA veröffentlicht
  • ebenso im Newsletter des Infobüros und andere NGOs die in Nicaragua tätig sind
    dies kann so weiter verbreitet werden.
  1. Vorschlag : Infobüro und andere Interessierte Gruppen organisieren ein Folgetreffen per ZOOM um den Austausch zu intensivieren und die Vorschläge zu konkretisieren.
    Durch den intensiven Austausch in dieser großen AG haben die Teilnehmenden einen Überblick zu den Nicaraguanischen Strukturen bekommen, die in den 4 Ländern aktiv sind und haben Infos dazu, an wen sie sich wenden können, wenn sie in Kontakt mit einer der Gruppierungen treten wollen.
    Eine Bestandsaufnahme ist gelungen. Allerdings müssten konkrete Synergien noch entwickelt werden.
    Die Vorschläge sind als ein APPELL zu verstehen, damit die Soli-Gruppen in dieser Richtung Aktivitäten entwickeln.

Ag 3: Asyl in Deutschland
Die oben im Protokoll dargestellten Infos wurden vorgetragen. Als allgemeine Schlussfolgerung lässt sich feststellen, dass die Möglichkeiten in Deutschland Asyl zu erhalten sehr schwierig sind und sich oft über mehrere Jahre hinziehen. Oft wechseln die Asylsuchenden ins Aufenthaltsrecht, machen Deutschkurse, finden eine Ausbildung und erhalten so eine Bleibe- Erlaubnis. Durch den sich verstärkenden Rechtsruck werden die Bedingungen langfristig noch schlechter. Asylsuchenden werden zunehmend gar nicht mehr ins Land gelassen, Die Flüchtlingsheime sind dadurch leerer, die Verfahren kommen schneller. Aus dem Plenum wurde darauf hingewiesen, dass auch wir als Solidaritätsgruppen uns auf mehr Repression in unserer Arbeit einstellen müssen.

AG 4: Rolle der Städtepartnerschaften in der aktuellen Situation
Bei den Vereinen, wo noch eine offizielle Partnerschaft über die Kommune in Deutschland mit der Alcaldia in Nicaragua besteht, gibt es i.a. Doppelstrukturen. Vereine und Kommune tauschen sich aber aus. Die Verhältnisse sind in den Städten (Solingen, Köln, Hamburg, Freiburg, Nürnberg) sehr unterschiedlich. Teilweise fördert die Kommune auch Zivilgesellschaftliche Gruppen und z.T auch Gruppen im Exil. Es wurde unterstrichen, dass die Vereine auf jeden Fall weiterarbeiten sollten, die Kommunikation mit den Nica Partnervereinen pflegen zur Resilienz und praktisch unterstützen.
Aber auch die StäPa Vereine müssen sich neu aufstellen angesichts von Repression und Rechtsruck hier:
· Neue Wege gehen, keine Fixierung auf eine Stadt
· Projekte in CR unterstützen, Arbeit mit Migrantinnen · Aufarbeitung der langjährigen Erfahrungen · Zusammenarbeit mit anderen Bewegungen für Demokratie und Klimasolidarität gegen repressive Regimes · Den Nicaraguanerinnen eine Stimme geben!
· Weiterhin ist es wichtig sich auf den TAG D vorzubereiten und Strategien beginnen zu diskutieren
Das Thema kommunale Kooperation unter Autokratischen Regimen wurde auf der Ebene SKEW schon behandelt. Es ist wichtig innerhalb dieser Staatlichen Strukturen weiter teilzunehmen als Nicaragua Solidarität um Einfluss nehmen zu können.

AG 5: Feministische Netzwerke
Die nicaraguanischen feministischen Netzwerke sind sehr gut organisiert sowohl in Nicaragua als auch im Exil. 2024 entstand auf Initiative des Infobüros das Netzwerk SOLFEM (Solidaridad feminista), in dem nicaraguanische Feministinnen und internationale Unterstützerinnen sich treffen, ein Boletin herausgeben und ZOOM Veranstaltungen machen. Interessierte können sich bei Barbara oder Angelika melden.
Wir bitten alle Gruppen die oben im Protokoll genannten Aktions-Vorschläge vor Ort zu konkretisieren :
Hier die KONKRETEN VORSCHLÄGE:

  1. Vorschlag: Innerhalb der lokalen Plattformen in den verschiedenen deutschen Städten zu den Veranstaltungen zum 8. März/ Frauentag darauf hinwirken, dass eine der weiblichen politischen Gefangenen finanziell (OLLA COMUN) und politisch unterstützt wird.
    Weitere Aktionen könnten dabei sein:
    -Amnesty international für eine Briefaktion gewinnen
    -Die Ausstellung von AMA „Museo de la Memoria“ in die Stadt holen (Die Ausstellung liegt noch beim Verein Köln Corinto)
    online Veranstaltungen zu den einzelnen Politischen Häftlingen organisieren
  2. Vorschlag: Konzerte und Lesungen / Filme
    Ceshia Ubau lebt nun in Spanien, Gioconda Belli auch, Olguita Acuña kommt evtl aus C.R.
    Pan y Arte wird evtl ein größeres Treffen haben in 2026, man könnte Konzert Daten koordinieren und so Kosten sparen.
    Wichtig ist v.a. durch solche Kulturveranstaltungen Nicaragua sichtbar zu machen.

Allgemeine Schlussfolgerungen:

  • Nicaragua innerhalb der lokal relevanten Kämpfe z.B in den Flüchtlingsräten, in der Bewegung für Klimagerechtigkeit, in der hiesigen Frauenbewegung und in der Öffentlichkeit allgemein mehr Sichtbarmachen.
  • Eine Strategie entwickeln, um unsere eigenen Strukturen aufrecht zu erhalten und zu stärken, mehr Austausch unter den Gruppen innerhalb der verschieden Regionen in Deutschland suchen
  • Kulturveranstaltungen mit von Tours nicaraguanischen Künstler oder Filme zu Nicaragua weiter nutzen und koordinieren um Menschen zu motivieren sich zu Nicaragua zu informieren.
  • Soziale Medien mehr nutzen und die Kapazitäten junger Menschen
  • Arbeitsteilig agieren (politische versus Projektarbeit): z.B Vereine die auf Grund von Projekten ihre Partner nicht gefährden wollen und sich daher nicht politisch äußern, tun dies im Verbund mit anderen Vereinen, die keine öffentlich sichtbaren Projekte mehr haben, oder über Runden Tisch Zentralamerika.

Um unsere Arbeit gut machen zu können, sind wir auf eure Spenden angewiesen. Wenn euch das Infobüro oder unsere Partnerorganisationen am Herzen liegen und ihr die Möglichkeiten habt, unterstützt uns gerne mit einer Spende. Zum Spendenformular

X
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Analyse

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Diesen Cookie aktiviert zu lassen, hilft uns, unsere Website zu verbessern.