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Repression in Nicaragua Indigenen-Anführer Rivera stirbt in Haft

Repression in Nicaragua: Indigenen-Anführer Rivera stirbt in Haft | taz.de

1.6.2026

Vor drei Jahren wurde der Oppositionelle Brooklyn Rivera in Nicaragua verhaftet, was die Behörden erst nach 14 Monaten zugaben. Jetzt starb er in der Haft.

epd | Drei Jahre nach seinem Verschwinden ist der nicaraguanische indigene Oppositionelle Brooklyn Rivera in Haft gestorben. Das Gesundheitsministerium des mittelamerikanischen Landes gab den Tod am Sonntag (Ortszeit) in regierungsnahen Medien bekannt und nannte als Todesursache des 73-Jährigen eine bakterielle Infektion nach einer Coviderkrankung.

Rivera, Sprecher des indigenen Volkes der Miskito und Gründer der indigenen Partei Yatama, war im September 2023 verhaftet worden und galt 14 Monate lang als verschwunden. Erst im November 2024 räumten die nicaraguanischen Behörden während einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates ein, ihn in Gewahrsam zu halten. Anschließend erhielt die Familie lange keine weiteren Informationen zu seinem Verbleib. Vor wenigen Tagen teilte die Regierung schließlich mit, dass sich Rivera in einem kritischen Zustand befinde.

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UN-Generalsekretär fordert Aufklärung des Todes eines Indigenenführers in Nicaragua | STERN.de

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Die nicaraguanische Regierung zeigt einen inhaftierten indigenen Anführer als krank / Deutsche Welle NEWS 28.5.2026

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Brooklyn Rivera State bestätigt „grausame und unmenschliche“ Behandlung / Confidencial 28.5.2026

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Wer sind die neun politischen Gefangenen, die sich noch in „erzwungenem Verschwindenlassen“ befinden?
Nicht nur Brooklyn Rivera und Angelika Chavarria sondern weitere Personen sind noch im Knast verschwunden, ohne dass ihre Familien etwas erfahren über ihren Aufenthaltsort. Confidencial 4.6.2026

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Nicaragua: UN-Expertengremium, entsetzt über den Tod von Brooklyn Rivera, fordert Rechenschaftspflicht | OHCHR
2. Juni 2026 – Vereinte Nationen Kommission für Menschenrechte

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EU: Nicaragua: Erklärung des Sprechers der EU zum Tod von Brooklyn Rivera | EEAS 3.6.2026

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Sechs Verwandte von Brooklyn Rivera werden in „erzwungenem Verschwinden“ festgehalten, Confidencial 31.5.2026

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Alerta : Offensichtlich hat Copräsidentin Murillo die Festnahme von Familienmitgliedern angeordnet, die sich auf dem Weg nach Managua befanden, um die Leiche ihres Vaters und Verwandten entgegen zu nehmen.

Ihnen wird scheinbar nicht nur das Recht verweigert, sich von dem geliebten Menschen zu verabschieden, sondern die illegitime „Co-Präsidentin“ ordnete eine heimliche Schnellbeisetzung in Sierras de Paz an, ohne dass ein Familienmitglied dabei sein durfte.

🚨 MURILLO BEFIEHLT DIE ENTFÜHRUNG DES SOHNES UND WEITERER FAMILIENMITGLIEDER VON BROOKLYN RIVERA IN MANAGUA

Offensichtlich gehört dazu der Sohn von Brooklyn Rivera und weitere Familienangehörige

1️⃣ Wailan Rivera (Sohn von Brooklyn Rivera)

2️⃣ Alda López Bryan (Schwester von Brooklyn Rivera)

3️⃣ Jorge Webster Rojas

4️⃣ Kurney Valla Bushy

5️⃣ Florencia Sarmiento

6️⃣ Jorbis Hendy López

7️⃣ Glenis Panting Coleman

Um diesen Missbrauch zu rechtfertigen, versuchte das Regime, die Lüge zu verbreiten, dass sowohl sein Sohn Wailan als auch seine Schwester Alda den verstorbenen politischen Gefangenen im Krankenhaus begleitet hätten, was völlig falsch ist.

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Tininiska Rivera: „Mein Vater wurde drei Jahre lang ermordet“ Confidencial 5.6.2026
Bericht von der Trauerfeier zu Brooklyn Rivera – eine Beerdigung kann nicht stattfinden, da die Leiche nicht übergeben wird

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