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Unsere Spuren in der Welt – Die EU und ihre Handelspolitik

Unsere Kleidung, Nahrungsmittel, Elektronik – diese und viele andere Alltagsprodukte werden weltweit produziert bevor sie in unseren Supermärkten landen.

Die Arbeitsbedingungen in vielen Fabriken, insbesondere jenen des Globalen Südens, sind jedoch oft schlecht, der Lohn niedrig – die negativen Folgen für Klima und Umwelt hingegen hoch. Abhängigkeiten und Ungleichheit zwischen Nord und Süd werden zementiert oder gar vergrößert. All dies ist uns und der Politik lange bekannt. Doch es kann – und muss – anders werden!

Denn diese ausbeuterischen Verhältnisse sind kein Naturgesetz, sondern werden durch die internationalen Handelsregeln begünstigt. Die EU verfügt mit ihrem großen Binnenmarkt und ausgeprägten Außenhandelsbeziehungen über viel Macht und Einfluss. Beides müssen wir jetzt nutzen. Denn ihrer Verantwortung für Menschen- und Arbeitsrechte, für Klima und Umweltschutz wird die EU nur gerecht, wenn Sie ihre aktuelle Handelspolitik ändert und verbindliche Regeln für Unternehmen schafft.

Während der Veranstaltung möchten wir deswegen mit Ihnen in den Blick nehmen:

  • Welche Forderungen sind an die EU-Außenwirtschafts- und Handelspolitik zu stellen?
  • Was verspricht das geplante EU-Lieferkettengesetz?
  • Welche Handelsabkommen treibt die EU aktuell voran?
  • Und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir hier, um als Zivilgesellschaft die EU zu nachhaltigerem Wirtschaften zu bewegen?

Referent*innen:

  • Fabian Flues

Referent Handels- & Investitionspolitik, Konzernklagerechte; Powershift e.V.

 

  • Eva Maria Reinwald

Fachpromotorin für globale Wirtschaft und Menschenrechte; SÜDWIND-Institut

 

Moderation: Sophia Merrem (Forum Soziale Innovation) und Klaus Heß (Infobüro Nicaragua)

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bildungs- und Vernetzungsprojektes „Demokratische Partizipation und ökosoziale Transformation“ und in Kooperation mit dem Wuppertaler Aktionsbündnis Gerechter Welthandel durchgeführt. Weitere Infos: www.primaklima21.net